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Zell am See
14. Mai 2016
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Edmonton -update-
28. Mai 2016
Grotagja
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Iceland
 
 
 

Endlich... nun wird ernst, das Abenteuer kann los gehen.
Der Rucksack ist gepackt. Natürlich nicht wie geplant, gut strukturiert und ordentlich, sondern mit viel Stress und bis zur letzten Minute. Schwierig zu beschreiben was man da fühlt. Wohl irgendetwas zwischen Freude, Taurigkeit, Euphorie und Anspannung.

Unsere Reise beginnt mit einem der beeindruckensten Ländern der Welt. Ein Land welches noch wild und unberührt scheint. Ein Land das so vielseitig ist, dass sich hinter jeder Kurve etwas Neues eröffnet. Schneebedeckte Berge, Vulkane, Wasserfälle, Geysire und heiße Quellen.

strokkur

Mit seinen rund 320.000 Einwohnern, ist Island das dünn besiedelste Land Europas. Etwa 12 Vulkane sind hier aktiv und machen die Insel so, zur größten Vulkaninsel der Erde. Island verfügt über die am nördlich gelegenste Hauptstadt der Welt und gründete einst, eines der ersten parlamentarischen Systeme in Europa. Und das ist nur ein kleiner Auszug von Gründen, sich dort einmal genauer umzuschauen.

Wir hatten das Glück, dass wir bei unserer Airline einen kostenlosen Zwischenstopp einlegen konnten, welches wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Weil es auf Island soviel zu entdecken gibt, hatten wir uns, gemeinsam mit zwei Freunden, dazu entschlossen einmal um die ganze Insel zu fahren. Ein strammes Programm, welches natürlich von Jana genau durchgeplant wurde.
Unser Roadtrip begann in Keflavik und wir folgten dem Highway 1 Richtung Süden. Der Gullfoss-Wasserfall und der Strokkur Geysir bildeten unsere erste Etappe. Ein perfekter Auftakt bei strahlendem Sonnenschein.

Von dort aus ging es immer weiter Richtung Südosten. Zwei Tage verbrachten wir in einer kleinen Hütte direkt an einem Fluss. Hier sind wir zu Wasserfällen aufgebrochen, haben den Black Sand Beach mit seinen spektakulären Felsformationen besucht und uns auf die Suche nach einem alten, abgestürzten US- Flugzeug gemacht. Weiter ging es durch eine Art Steinwüste, die uns zur Glacier Lagoon und dem dazugehörigem Gletscher führte. Wir haben noch nie eine so vielseitige Landschaft in nur einem Tag gesehen.
Unsere Strecke führte uns weiter in den Nordosten der Insel. Dort konnten wir heiße Quellen und dampfende Erdrisse bestaunen. Ein absolutes Highlight war der Besuch in einer verborgenen Höhle. Ein atemberaubender Anblick.

grotagja

Wie bisher, folgten wir weiter dem Highway 1. Die meisten Straßen waren ziemlich gut ausgebaut, aber die ein oder andere Schotterpiste stellte eine kleine Herausforderung für unser noch kleineres Auto dar.
Mitte Mai erschien uns als eine ziemlich gute Reisezeit. Das Wetter war fantastisch und es waren noch vergleichsweise wenig Touristen unterwegs.
Unsere Rundreise endete in Reykjavik. Reykjavik bildet einen guten Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die nähere Umgebung.

Was da natürlich nicht fehlen darf, ist der Nationalpark Thingvellir. Hier entstand um 930 n. Chr. eines der ältesten Parlamente der Welt. Thingvellir hat aber nicht nur historisch etwas zu bieten, sondern auch geologisch. So kann man hier unter anderem das Auseinandertriften der eurasischen und amerikanischen tektonischen Platten durch imposante Felsspalten und Risse bewundern. Es besteht auch die Möglichkeit in der so entstandenen Silfra-Spalte tauchen zu gehen. Wir haben allerdings nur unsere GoPro (Kamera) auf Tauchgang geschickt.

silfra

Eigentlich ein weiteres Highlight für jeden Touristen ist der Besuch in der Blue Lagoon. Hier entstand einst durch Industrieabfall ein riesiger, hellblauer See. Schnell hat sich daraus ein Touristenmagnet entwickelt, der aber seinen stolzen Preis hat. Wer wie wir, nicht unbedingt 50€ für seinen Badespaß ausgeben möchte, für den gibt es Alternativen. Unser Tipp, sich bei der Blue Lagoon mal umzuschauen; kostet kein Geld und ist echt sehenswert.
Unsere Alternative war eine kleine Wanderung ins Tal der heißen Quellen. Nach etwa 4km stetig bergauf erreicht man den Fluss Reykjadalur. Dieser besticht durch seine tolle Aussicht, mit 38-40C Wassertemperatur, einem kalten Nebenfluss zur Abkühlung und 0€ Eintritt.

reykjadalur

Und dann war unser kleiner Island-Stopover leider auch schon zu Ende. Was nimmt man mit, von so einem sagenhaften Land?
Natürlich jede Menge tolle Bilder (hier) und das Verlangen noch mehr außergewöhnliche Orte zu entdecken.
Aber das nächste Abenteuer wartet ja schon auf uns.

Jana und Leni





Unser Stopover-Budget (pro Person)
Fahrtkosten: ca 45 €
Unterkunft + Mietauto: 250 €
Essen: 100 €
395 € All in


 
 
 

17921 Comments

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