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Portland – San Francisco
24. September 2016
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Westcoast Video
1. November 2016
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Los Angeles - Las Vegas
 
 



Von San Francisco ging es weiter Richtung Süden. Nach gut 8h erreichten wir unser nächstes Ziel- die Filmmetropole Los Angeles.
Über das Onlineportal (Achtung Schleichwerbung) „Airbnb.com“ (sehr empfehlenswert) hatten wir uns in eine etwas noblere Unterkunft eingemietet.
Ok, Etwas nobler ist eine Untertreibung, wir hatten uns eine richtig fette Villa mit allem drum und dran ausgesucht. Wir dachten nach so vielen Wochen im Schlafsack und Zelt, hatten wir uns mal ein bisschen Luxus verdient.

Leider scheiterten wir schon bei dem ersten der zwei Eingangstore. Irgendwie hatten wir das mit dem Code und der Sprechanlage nicht so ganz richtig verstanden. Zelten war halt doch irgendwie einfacher. Aber nach ein bisschen Hilfe von unserem sehr freundlichem Vermieter Chin Un Jung (oder so ähnlich) konnten wir letztlich auch diese Hürde meistern.
Das Haus war traumhaft schön, ganz zu schweigen von dem Ausblick über ganz LA. Ziemlich erschöpft von den vielen neuen Eindrücken fielen wir in unsere Hello Kitty Bettwäsche (Peng Ju Unn, oder so ähnlich nimmt seine asiatischen Wurzeln sehr ernst) schnell ins Bett.



Früh am nächsten Morgen ging es dann gemeinsam mit Jenn und Nic (die wir auch im Camp Qwanoes kennen gelernt hatten) zu den Universal Studios.
Schon wenn man die Musik am Anfang eines Filmes hört (ihr wisst schon: dum, dum de, de de dum de de de de dum de de de de de) weiß man jetzt kommt ein wirklich guter Film. Harry Potter, Jurassic Park, Gozilla, Fast & Furious, E.T., Minions und noch viele viele mehr. Übrigens ist Universal eines der größten und ältesten Filmstudios der Welt und wurde, wie soll es auch anders sein, von dem deutschen Emigranten Carl Laemmle 1912 gegründet.
An die Studios grenzt ein riesiger Adventurepark. So konnten wir nicht nur echte Filmsets bewundern und eine Stuntshow, sondern auch durch Hogwarts schlendern oder von echten Zombies durch ein verlassenes Krankenhaus gejagt werden (ja ist genau so spaßig wie es sich anhört). Wie so viele Adventureparks hat das ganze auch hier seinen stolzen Preis (siehe unten). Wer aber auf Filme und 4D Achterbahnen steht, der investiert das sicher gerne. Für uns hat es sich absolut gelohnt.

Danach war es auf jeden Fall an der Zeit LA zu erkunden. Ohne der Stadt jetzt ihren Glanz zu nehmen zu wollen, ist LA wie jede andere amerikanische Großstadt. Nur das es hier noch den Walk of Fame und den Hollywood Blvd gibt, an dem man ziemlich skurrile Menschen antrifft. Natürlich durfte auch ein Ausflug zum Hollywood-Sign nicht fehlen. Aber bei nahe zu 40C° haben wir unsere Wanderung dahin dann doch lieber etwas abgekürzt.



Am nächsten Tag ging es nach Laguna Beach. Hier haben wir uns mit Carolyn und ihren Kindern getroffen. Carolyn hatten wir vor 6 Jahren bei unserer ersten Amerikareise kennen gelernt (Janas Oma hat eine Cousine deren... ihr wisst schon).
Laguna Beach und Newport Beach sind wunderschön. Das sind so Orte wo man einfach an der Promenade sitzen und Menschen beobachten kann. Hier tummeln sich alle Reichen und Schönen. Wo wir gerade bei Stränden und schönen Orten sind, darf natürlich auch Venice Beach und der Santa Monica Pier nicht fehlen. Hier haben wir einen richtig entspannten Tag am Strand verbracht. Aber dann ging es auch schon weiter – nach Las Vegas.



Aber was in Vegas passiert, bleibt natürlich in Vegas.....ne Scherz ALSO: Mit Las Vegas verbindet man Casinos, Party und den Film Hangover (nicht von Universal, aber auch ein ganz guter Film, zumindest der 1.Teil). Wir wussten nicht so richtig, was uns erwartet und ohne es zu übertreiben, Vegas ist der Hammer! Mitten in der Wüste, erhebt sich diese klitzernde Stadt aus dem Nichts. Vegas versprüht diesen „Alles ist möglich“ Charme. Die riesigen Hotels und Casinos bieten alles, was man sich nur vorstellen kann. Auch wenn man wie wir, nicht fürs Glückspiel nach Vegas kommt, gibt es sooo viel zu sehen und zu erleben. Auch Kulinarisch hat Vegas einiges zu bieten. Hier haben wir seit langem nochmal ein richtig gutes Essen mit allem drum und dran geleistet.

Aber auch die Umgebung hat viel zu bieten. Beispielsweise einen der größten Staudämme der Welt, den Hoover Dam. Welcher übrigens im Film „San Andreas“ (wieder nicht von Universal, aber trotzdem gut) einen spektakulären Abgang macht.



Las Vegas kommt definitiv auf die „da wollen wir nochmal hin“-Liste. Und wenn euch übertriebener Konsum nicht völlig abschreckt, empfehlen wir euch, Las Vegas einmal selbst zu erleben.
Wo wir schon bei Vegas sind, lass uns doch mal über Geld sprechen. Der Roadtrip hat uns bisher ca. 400 € pro Person gekostet. Und so sieht das im Einzelnen aus:

Portland (3 Tage):
Unterkunft: Frei
Essen etc: 30 €

San Francisco (2 Tage):
Unterkunft: Frei
Essen etc: 15 €

Los Angeles (4 Tage):
Unterkunft: 115 €
Essen etc: 40 €
Universal: 90 €

Las Vegas (2 Tage):
Unterkunft: 35 €
Essen etc: Geheimnis ;)

Benzin: ca. 60 €

Und so sieht unsere bisherige Route aus.



Von Boston Bar bis Vegas sind es fast 3.000 km, das macht über 30 Stunden Autofahrt.

Aber von hier aus wartet auch schon wieder das nächste Abenteuer auf uns. Ihr könnt gespannt sein.
Bis dahin, gibt es hier mehr Fotos.


Jana und Leni
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17742 Comments

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