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Portland - San Francisco
 
 



Bevor die Wintersaison beginnt und damit unsere nächste arbeitsreiche Zeit (wir haben schon einen neuen Job gefunden, dazu aber ein andermal mehr) haben wir uns dazu entschlossen die Westküste ein bisschen mehr zu erkunden.
Die Idee war, genau wie in den Roadtrip-Filmen immer Richtung Süden zu fahren. Für alle Geographieprofis – Richtig, das bring uns dann schnell an die Landesgrenze, also weiter durch die USA immer den Highway 101 folgen Richtung Süden. Vorbei an wirklich tollen Städten wie Seattle, Portland, San Francisco und LA.



Aber erstmal hieß es zurück in die Zivilisation. Von Bosten Bar, wo unser Rafting Resort lag, zurück Richtung Vancouver. Hier stieß Conor zu uns. Conor ist aus Australien und wir haben uns bei unserem Job im Sommercamp kennen gelernt. Zusammen haben wir uns dann auf den Weg Richtung Süden gemacht. Alles begann mit der Einreise in die USA. Nach einer mehr oder weniger aufregenden Grenzkontrolle durften wir dann endlich in das Land der großen Freiheit einreisen.

Unser erster Stop war Portland. Wir hatten das große Glück bei einer Freundin übernachten zu können. Auch Moriah hatten wir im Sommercamp kennen gelernt und mit einer Einheimischen als Fremdenführerin, haben wir zwei erlebnisreiche Tage in Portland verbracht. Portland hat unglaublich viele Restaurants und Cafes. Besonders fasziniert haben uns die unzähligen Foodtrucks überall am Straßenrand. Einer besser als der Andere, aber das absolute kulinarische Highlight war definitiv Salt and Straw. Salt and Straw macht ungelogen, das beste Eis das wir je gegessen haben. Man darf zuerst alle Sorten probieren und sich dann für die persönlichen Favoriten entscheiden. Die Waffelhörnchen werden frisch im Laden gebacken und das Eis aus lokalen Produkten hergestellt. Falls ihr jemals in der Gegend sein solltet, 15 min Schlange stehen lohnt sich hier absolut.



Am nächsten Tag hieß es dann aufbrechen Richtung San Francisco. 19 Stunden Autofahrt lagen vor uns, vorbei an einer einmaligen Küstenlandschaft. In guter Gesellschaft verging die Zeit fast wie im Flug und bevor wir es richtig fassen konnten, fuhren wir auch schon über die weltberühmte Golden Gate Bridge. Über ein paar Umwege (Janas Freundin aus Schulzeiten hat eine Cousine die....ihr wisst schon) hatten wir das große Glück bei Leila und Seth für zwei Nächte unterzukommen. Das muss man einfach sagen die nordamerikanische Gastfreundschaft ist wirklich beeindruckend. Egal wo man hinkommt und nachfragt, wir haben noch niemanden getroffen, der nicht völlig begeistert war uns zu helfen.



San Francisco ist eine wunderschöne Stadt. Die Golden Gate Bridge ist wohl die beeindruckenste Brücke der Welt und wir schulden ihr noch Zollgebühren, irgendwie hatten wir die, aus Aufregung bei unserer etwas unerwarteten nächtlichen Überfahrt, vergessen zu bezahlen. Der Architekt hat übrigens deutsche Wurzeln und die Brücke ist garnicht rot sondern „international orange“. Was man nicht alles auf reisen lernt :) Für ein besuch in Alcatraz hatten wir leider keine Zeit mehr, aber bei besten Wetter konnten wir Down Town und das Hafengelände erkunden. Um Geld zu sparen und die Zeit best möglich zu nutzen hat Conor sehr erfolgreich unseren Tourguide gespielt. Da haben wir uns auf jeden Fall die richtige Reisebegleitung ausgesucht und ein paar Sätze deutsch kann er auch schon sprechen. Aber ein Tag war viel zu kurz.
San Francisco ist auf jeden Fall einen weiteren Besuch wert, aber das nächste Abenteuer wartet natürlich schon auf uns.
Los Angeles wir kommen.
Hier gibts noch mehr Fotos.


Jana und Leni
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