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Ranchlife
10. November 2016
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Banff
17. Dezember 2016
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From Sea to Sky
 
 



Vancouver - Squamish - Whistler

So ganz ist unser Westküsten- Roadtrip noch nicht vorbei. Nach in Portland, ging es über Seattle nach Republic, Washington State. Hier haben wir auf einer echten Cowboyranch gearbeitet. Hierzu wird in kürze ein ganz eigener Blogeintrag kommen, da könnt ihr schon einmal gespannt sein.

Aber nach 3 Wochen Ranchleben, war es an der Zeit wieder Richtung Kanada aufzubrechen. Von Republic ging es über Chilliwack nach Squamish. Squamish liegt an der Westküste Kanadas, genau zwischen Vancouver und Whistler. Zwei Orte die wir auf jeden Fall sehen wollten.

Zum Glück haben wir auf der Suche nach einer kostengünstigen Unterkunft (über Workaway.info) wieder einmal einen super Job gefunden. So haben wir 1 Woche in einem wirklich tollem Hostel wohnen und arbeiten können. (Squamish Adventure Inn, sehr empfehlenswert). Hier konnte Jana endlich noch einmal in ihrem Job als Grafik Designerin arbeiten und ich konnte mich als Hotelzimmer-Fotograf versuchen (natürlich mit Hilfe von Jana). Unsere Ergebnisse könnt ihr dann bald auf deren Internetseite (www.squamishhostel.com) bewundern.



Jetzt hatten wir auch endlich genügend Zeit Vancouver zu besuchen. Wir sind schon häufiger an Vancouver vorbei gefahren, aber hatten bisher noch nicht die Gelegenheit die Stadt genauer zu erkunden. Ok, wir denken es ist and der Zeit hier ein kleines Geständnis zu machen.Wir sind jetzt nicht so die Stadttouristen; wir können dem nicht so viel abgewinnen. Städte in Nordamerika sind alle irgendwie gleich. Vancouver hat auf jeden Fall noch den Meer-Bonus und der Uferbereich ist ganz nett in die Stadt eingebunden. So kann man bei schönem Wetter an der Promenade schlendern und hat einen tollen Blick auf die Skyline. Wir hatten Regen, so richtig Regen. Manchmal hat man halt auch einfach Pech.

Wenn wir Städte besuchen, versuchen wir natürlich auch die wichtigen Sehenswürdigkeiten zu sehen aber wir gucken auch immer, was es sonst noch alles interessantes in der Umgebung gibt (Pinterest ist zum recherchieren hierüber ziemlich hilfreich). So sind wir zum Beispiel nicht zur berühmten Hängebrücke gefahren, wo man 40$ bezahlt, sondern zu einer ganz ähnlichen, für die man nichts bezahlt und wo viel weniger los ist.



Geparkt haben wir dann ein bisschen ausserhalb (kostenlos) und sind in die Stadt gelaufen (auch kostenlos aber eine ziemliche Strecke). Insgesamt sind wir an dem Tag rund 15 km gelaufen. Bei gutem Wetter lohnt es sich auf jeden Fall ein Fahrrad zu leihen oder wenn man nicht so geizig ist wie wir, den Bus zu nehmen.
Im Stanley-Park sind wir, wie oben schon einmal erwähnt, an der wunderschönen Promenade geschlendert (man muss das schlechte Wetter einfach ignorieren) und haben wie alle Touristen auch ein Bild von den Totempfählen gemacht.



Vancouver kann man übrigens am besten vom Wasser aus erkunden. Mit dem Wasserbus ging es zum Granville Public Market. Hier kann man Speisen und Getränke aus aller Welt kaufen oder kostenlos probieren, wenn man sich geschickt anstellt. Sogar die gute alte deutsche Mettwurst gab es und richtiges Brot (jeder der schon einmal in Nordamerika war, weiß wovon wir reden). Wenn man mit uns eine Stadt erkundet muss man sich darauf einstellen, dass wir so eine Sehenswürdigkeit auch schon mal in 5 Minuten abhaken, dafür aber mindestens 10 Minuten davor versuchen eine Möwe und Taube auf ein Bild zu bekommen um den Größenunterschied festzuhalten.



Weiter ging es Richtung Downtown und zur berühmten Dampfuhr die immer zur halben und vollen Stunde „ausbricht“.
Zusammenfassend ist Vancouver eine wirklich schöne Stadt...bei gutem Wetter. In Vancouver haben wir auch Conor wieder eingesammelt, um noch 2 Tage gemeinsam Whistler und Umgebung zu erkunden, bevor es für ihn wieder zurück nach Australien geht.

Die Strecke von Vancouver nach Whistler ist die berühmte „from Sea to Sky“ -Strecke (vom Meer zum Himmel). Wie der Name ganz richtig sagt, geht es immer der Küste entlang bis in die Berge. Eine atemberaubende Strecke... Bei gutem Wetter. So konnten wir die Berge und das Meer nur erahnen. Whistler war Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010 und der typische Ski-Ort schlechthin. Im Sommer aber auch bekannt zum klettern und wandern. Wenn es allerdings regnet und die Berge verhangen sind, nicht unbedingt sehenswert.



So endet dann unser Westcoast- Roadtrip ziemlich genau da wo er auch angefangen hat. Jetzt geht es zurück Richtung Kamloops und Banff. Die Wintersaison startet und das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen...denn das nächste Abenteuer wartet schon auf uns.
Mehr Fotos gibt es hier.


Jana und Leni
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